Neujahrsmarathon Zürich 2019

Vor wenigen Stunden bin ich sehr motiviert aber nicht vernünftig vorbereitet beim Neujahrsmarathon Zürich angetreten und mein Körper lieferte mir auch glatt die Quittung.

Die ersten 15 Kilometer merkte ich noch nichts davon. Mir ging es blendend und ich genoss die mitternächtliche Lauferei an der Limmat in der speziellen Atmosphäre. Ich war mit einer Pace von ca. 5:40 min (manchmal auch eher 5:20 min) unterwegs. Nach ca. 15 km spürte ich deutlich meine immer schwerer werdenden Beine, das Laufen ging noch aber fiel schwerer. Diese Schmerzen sind mir schon gut vertraut und ich kann damit umgehen, sonst stellen sie sich bei mir aber eigentlich erst bei Distanzen über 20 km ein. Dann kam aber etwas Schlimmeres dazu: mir wurde zunehmend trümmelig. Nach 17 km (ich war immernoch mit einer Pace von unter 5:50 min unterwegs) war für mich klar, dass ich massiv langsam werden musste, um noch eine Chance zu haben, die 42 km zu finishen. Ich sagte Valentin (meinem Begleiter bei diesem Lauf), dass ich mich ab der 3. Runde zurückfallen lassen würde.

Nach Abschluss des 2. Loops gings ihm aber auch nicht mehr wirklich gut (Hüft- und Schulterschmerzen) und so quälten wir uns gemeinsam (diesmal recht langsam) ein drittes Mal die 5 km die Limmat hoch und auf der anderen Seite wieder zur Turnhalle zurück. Am Verpflegungsposten (nach 26 km) bin ich dann ziemlich zusammengebrochen. Schwächeanfall, nurnoch speiübel. Valentin hatte starke Schmerzen. Irgendwie haben wir den Lauf danach doch noch fortgesetzt und mehr marschierend als laufend gegen 3:40 Uhr das dritte Mal die Ziellinie überquert und es gut sein lassen.

motiviert und schnell: erste und zweite Runde
ausgebremst: dritte Runde

Man rennt eben doch nicht einfach so einen Marathon. Durch wochenlange heftige Bronchitis (Anfang Dezember und dann nochmal die letzte Woche ganz schlimm) konnte ich in letzter Zeit nur wenig trainieren, es gab die letzen 4 Wochen nur 2 Longjoggs und nicht mehr als 2 Läufe pro Woche und die letzen 8 Tage vorm Marathon eine krankheitsbedingte Totalpause. Ich denke, wenn ich es von Anfang an ruhiger angegangen wäre (Pace 6:00-6:30 min), hätt ich den Lauf trotzdem finishen können aber so kam ich halt in einen Zustand der hoffnungslosen Überlastung.

Insgesamt bin ich aber nicht enttäuscht. Was passiert ist, war abzusehen und ich hab meine Lektion gelernt und wieder eine wertvolle Erfahrung sammeln können.

Und man darf ja nicht vergessen: Valentin und ich haben die ersten knapp 2 Stunden des neuen Jahres sehr motiviert und voller Energie rennend verbracht, das war find ich ein toller Start ins Jahr 2019.

5-Tages-Trail Genf-Auenstein

Die Tour möchte ich im Sommer 2019 durchführen, um herauszufinden, ob ich mehrere Tage hintereinander Ultradistanzen laufen und mich dabei mittels der Infrastruktur vor Ort selbst vorsorgen kann. Duschen/Kleidung waschen jeweils auf Campingplätzen oder im See/ Strandbad, Übernachtungen im mitgenommenden Zelt.
Tag 1 Genf – Aubonne  (45 km, 160 Hm):
Fahrt mit der Bahn nach Genf. Lauf am Genfer See entlang bis Aubonne.
Infrastruktur am Ziel: IKEA (WC, Umziehen und Rennklamotten waschen)/ Einkaufszentrum
Übernachtung im Zelt am Genfer See, keine Dusche (Baden im See)

Tag 2 Aubonne – Yvonand (58 km, 420 Hm):
Lauf nach Nordosten zum Neuenburger See
Ziel: Campingplatz Yvonand
im Dorf: Denner

Tag 3: Yvonand, Neuenburger See – Gerolfingen, Bieler See ( 53 km, 30 Hm)
Ziel: Campingplatz Gerolfingen
Infrastruktur im Ziel: Coop Täuffelen

Tag 4: Gerolfingen, Bieler See – Wangen an der Aare (46 km, 150 Hm)
Infrastruktur im Ziel: Strandbad Wangen an der Aare, Bahnhof Wangen a. d. Aare (mit Postomat), Coop
Zelten an der Aare oder im Wald
Tag 5: Wangen an der Aare – Auenstein (53 km, 290 Hm)
immer an der Aare lang
Zwischenstationen: Aarwangen (km 10), Murgenthal (km 18), Boningen (km 23), Olten (km 32), Aarau (km 45)

Jahresrückblick 2018

Ein Jahr mit vielen Erlebnissen geht zu Ende. Viele davon habe ich dem Laufsport zu verdanken und es ist Zeit, etwas zurückzublicken.
Das erste Halbjahr 2018 stand ganz im Zeichen des Trainings für den 100km-Lauf von Biel. Es gab diverse Splitruns (35+25km an einem Tag), 2 Marathonteilnahmen (in Helsinki lief ich im Mai knapp unter 4 Stunden!) und 2 Läufe über Ultramarathon-Distanzen (im Januar ein privat organisierter 60 km Traningslauf um den Pfäffikersee und der Ultrabielersee 50 km). Und nicht nur einmal hab ich bei diversen Karaokepartys das „Die-Nacht-Durchmachen“ und die Müdigkeit Besiegen erfolgreich geübt. Im Juni hatte ich dann das Gefühl, dass ich mental und physisch fit für Biel war. Das Ganze wurde überschattet von Schmerzen in der linken Ferse, die ich zwei Tage vorm Lauf bemerkte und die durch Massieren und Druck schlimmer wurden. Diese konnten mich aber nicht davon abhalten, am 09.06.2018 in Biel an die Startlinie zu treten und so erlebte ich die folgenden 14,5 Stunden ein ganz grosses Abenteuer. Es war definitiv eine Grenzerfahrung mit grosser Erschöpfung zwischendurch aber auch ausgeprägten Hochs. Das Wetter hätte nicht besser sein können und ich hatte mit Valentin einen tollen Begleiter. Die Kilometer flogen bis Kilometer 50 nur so dahin. Es wurde nie langweilig, wir hatten Radio und alles war ja sowieso so aufregend. Dann ging die Sonne auf und ich freute mich immer mehr, dass ich schon so weit gekommen war. Ich war immer wieder euphorisch und diese Fröhlichkeit gab mir Kraft. Ab Kilometer 80 hatte ich mit Schmerzen in der linken Hüfte zu kämpfen, kam aber trotzdem langsam joggend (neben dem schnell marschierenden Valentin) ins Ziel.

Die Zeit kurz nach Biel

Es folgte eine Zeit des „Sich schonens“. Meine Ferse schmerzte und ich hoffte auf Besserung durch eine Laufpause. Als es Ende Juni immernoch wehtat, ging ich zur Physiotherapie und machte regelmässig Übungen zur Dehnung der Achilles-Sehne, massierte gezielt die Problemstellen, stärkte die Fuss- und Beinmuskulatur. Besser wurde es dadurch leider nicht. Ich lief im Juni auch nicht mehr viel. Mit einer Ausnahme: am 23. Juni war ich Veranstalterin einer Karaokeparty in Bremgarten und da ich von April bis Ende Oktober 2018 den Führerschein abgeben musste, rannte ich nach der Arbeit dann früh um 5 kurzerhand von Bremgarten bei wunderbarem Sommerwetter nach Hause (22 km). Die Vögel zwitscherten, die Sonne ging auf und es war einfach schön. Das hab ich dann bis ich den Führerschein Ende Oktober wiederbekam noch 2x gemacht und es waren spannende Läufe, die ich nicht missen möchte.

Juli

Dann kam der Juli und ich stieg zum Schonen der Ferse komplett auf den Ellipsentrainer um: 68 km Ellipsentraining in 2 Wochen, um trotz Fersenproblemen fit zu bleiben und eine Woche waren wir dann noch im Urlaub und ich verzichtete komplett aufs Laufen. Aber die Ferse schmerzte trotz Dehnen, Massieren und Laufpause weiter. So strich ich den Ägeriseelauf und hatte schon etwas Angst, nicht durchzuhalten, als ich Ende Juli auf eine seit Monaten geplante Runching-Tour ging: ich legte an 4 Tagen bei grosser Hitze geocachend und joggend 134 km zurück (zusammen mit Valentin, wo es lang ging und was wir erlebt haben, hab ich hier im Blog ausführlich beschrieben). Es war grossartig und die Ferse machte mir trotz der nach der Pause ungewohnten Belastung bei dieser Abenteuertour nur am ersten Tag leichte Probleme, ich hatte sogar das Gefühl, es wurde von Tag zu Tag immer besser.

Leider machte mich das übermütig, so dass ich nach dem Runching gleich anfing, meine neuen Luna-Sandalen einzulaufen. Jawohl, ich wollte nicht mehr pausieren und inspiriert vom Buch „Born to run“ ein Barfussläufer werden. Meine Physiotherapeutin war skeptisch, liess mich aber gewähren. Hätte sie es mir mal besser verboten…

August

Anfang August hatte ich (nach einer 20km Cachertour mit den Lunas) so Fersenschmerzen, dass ich den Märchler Abendlauf streichen musste. Naja, seitdem stehen die Lunas in der Ecke und ich hoffe auf bessere Zeiten. Im August bin ich dann auch wirklich nur wenig und nur kürzere Strecken gelaufen, um die Ferse zu schonen. Insgesamt 82km. Aber trotzdem wurde es immernoch nicht besser…

September

Im September hab ich mich völlig frustriert beim letzten Physiotherapietermin nicht nur von der Physiotherapeutin sondern auch von allen Dehn- und Kräftigungs-Übungen verabschiedet und meine neue Strategie ist es seitdem, die Schmerzen zu ignorieren. Sie sind da und sie sind chronisch, aber sie werden auch nicht schlimmer und ich kann sie ertragen. Wenn ich das jetzt so schreibe, komm ich mir aber ziemlich dumm vor und einer meiner Vorsätze für 2019 ist es dann auch wirklich, die Dehn- und Kräftigungsübungen zur Bekämpfung des Fersenschmerzes ab Januar wieder aufzunehmen und regelmässig durchzuziehen.

Komischerweise machte mir mein entzündeter Fuss bei den 4 flotten Läufen (alle zwischen 10 und 11.3 km), an denen ich dann von September bis Dezember 2018 teilgenommen habe, keine Probleme.

Der erste war der Rütilauf am 8. September. Es war ein warmer Tag und ich bin recht schnell losgelaufen, nach 2 flotten Kilometern wurde mir trümmelig als es dann die nächsten 3 km ca. 100 Hm aufwärts ging und ich hab den Rest vom Lauf mit dieser Übelkeit gekämpft. Den ersten Verpflegungsposten bei km 4 habe ich sehr herbeigesehnt. Im Wald ab km 6 gings dann wieder schneller, aber mir war halt die ganze Zeit kotzübel… Der Lauf ist mir nicht leicht gefallen und ich war dann mit den 5:23 min sehr zufrieden.

Eine Woche später am Sonntag, dem 16. September stand ich dann Nachts 2:30 Uhr am Bahnhof Effretikon und rannte zum Pfäffikersee, um ihn dann gemeinsam mit Valentin 2x zu umrunden. Insgesamt brachte ich es so auf 28 km. Das kommt manchen Leuten vielleicht komisch vor, aber für Crazy Runners sind das normale Zeiten 🙂

Oktober

Die nächste Gelegenheit für einen offiziellen Wettkampf ergab sich dann am 6. Oktober beim PanoramaLauf am Bachtel. Hier rannte ich sehr motiviert los (Pace die ersten 4 km: 4:34 min/ 5:04 min/ 4:57 min/ 4:45 min) und empfand die Steigung bei km 7 dann als extrem kräftezehrend. Es war nicht einfach, danach wieder schnell zu werden, aber es gelang mir auf den letzten beiden Kilometern (Pace 4:56 min/ 4:54 min). Im Durchschnitt ergab sich dann eine Pace von 5:25min. Die Strecke war mit den Anstiegen im Mittelteil halt schon nicht ganz einfach. Ich stellte noch fest, dass man nach diesem Lauf nur schwer duschen konnte (es gab spezielle Zeiten der Duschnutzung für Männer und Frauen und das war mir irgendwie zu kompliziert) und sah die Honigtöpfe, die für die Podestplätze bereitstanden. Diesen Lauf werd ich wohl deshalb nie vergessen, weil einer dieser Honigtöpfe für mich bestimmt war, und ich hatte es einfach nicht gecheckt. Ich war 3. geworden in meiner Altersklasse, merkte das aber erst am Abend. So blieb der Podestplatz leer…

November

Keinen Podestplatz aber für mich eine neue PB über 10 km gabs dann am 4. November beim Walliseller Lauf. Zwei relativ flache 5 km-Runden mit einem kurzen Anstieg nach 3 km. Am Ende schaffte ich eine Pace von 5.00 !! So schnell war ich noch nie. Und es hätten gut 4:58 min sein können, denn 20 m vorm Ziel (was um die Ecke lag) dachte ich, ich wär schon fertig und setzte mich 20sec an den Rand. Dabei war ich da doch schonmal vorbeigekommen, sowas kann echt nur mir passieren heul…

Ja und weil Valentin und ich die Austragung eines 50k-Ultramarathons planten und uns für günstige Möglichkeiten der Zeitmessung interessierten, nahmen wir kurzentschlossen dann beide noch am 18.11. am Hegmer Chlauslauf teil. Die Zeit wurde dort völlig ungewohnt über einen Chip an einem Fingerring gemessen, den man am Start und am Ziel in eine Messvorrichtung einstecken musste. Es war ein sehr kalter Tag und bei dem Lauf konnte jeder starten, wann er wollte. Als Folge war ich dann auf der Strecke alleine unterwegs und es gelang mir nicht, mich auf Wettkampftempo zu pushen. Richtig schwierig und richtig richtig fies war der letzte Anstieg zum Schloss hinauf. Meine Güte war mir schlecht. Ich schleppte mich danach irgendwie Richtung Ziel und kam erst die letzten 500m wieder in Fahrt und erreichte bei dem Lauf eine Pace von 5:25 min. Die Runtastic-Aufzeichnung zeigte dann, dass ich auch vor der Steigung im Flachland nur mit ca. Pace 5:30 min unterwegs gewesen war. Mir fehlte halt einfach wirklich das Wettkampf-Feeling…

Dezember

Der November endete und der Dezember begann für mich mit eine hartnäckigen Bronchitis. Ich hustete jede Nacht, tagsüber war dann meist alles gut, ich war nur müde und erschöpft. Am 8. Dezember nahm ich trotzdem wieder am offiziellen Trainingslauf von Jegenstorf nach Biel teil, hab dann aber in Arch nach 34 km abgebrochen. Es regnete in Strömen und es war kalt und immer wenn ich stehen blieb, bekam ich einen Hustenanfall und begann zu frieren. Das letzte Stück hab ich mir dann nicht mehr zugetraut. Es war ein glücklicher Umstand für mich, dass Valentin, mit dem ich unterwegs war, auch in Arch abbrechen wollte. Ich war hin- und hergerissen, kann gut sein, dass ich sonst weitergelaufen wäre.

Dieses Jahr konnt ich einiges „reissen“: ganze 2302 gelaufene Kilometer und genau 33 333 Höhenmeter. Damit habe ich die Hm-Wette mit Valentin verloren, aber ich hab mich wacker geschlagen (er holte im Dezember noch mächtig auf und brachte es dann auf 33936 Hm). Ich bin meinen ersten Marathon in unter 4 Stunden gelaufen und hab den 100km von Biel gefinisht. Aber ich hab mir auch eine Sportverletzung geholt, die seit dem ersten Auftreten Anfang Juni immer present ist. Für 2019 nehme ich mir vor, wieder regelmässig die lästigen Übungen zu machen, damit die Fersenentzündung endlich heilt. Wenn ich das geschafft habe, möchte ich den 100km von Biel in einer schnelleren Zeit als im Vorjahr schaffen, vielleicht sogar in 12 Stunden. Und ich möchte 2019 einen 100 Meilen-Lauf finishen, egal welchen.

Noch etwas wichtiges hab ich mir vorgenommen: ich möchte im Juli oder August eine völlig unluxuriöse 5-Tages-Trailtour von Genf nach Auenstein machen (ca. 250km) mit gratis Übernachtungen unter freiem Himmel (mal schaun, vielleicht nehm ich ein Wurfzelt mit) und duschen und Klamottenwaschen in Schwimmbädern. Ein Versuch herauszufinden, wieviel Luxus ich brauche und ob ich aus eigener Kraft ohne viel Geld zu verbrauchen von Genf nach Hause kommen kann. Hier habe ich diesen Lauf geplant.

 

 

 

 

Rückblick Runching 2018: Tag 4 (26.07.2018)

Eine Mücke war schuld, dass ich mich am Morgen unseres letzten Runching-Tages totmüde zum Frühstücksbuffet schleppte. Valentin hatte eine Übernachtung mit Frühstück gebucht und was uns da aufgetischt wurde, liess  keine Wünsche offen. Leider war ich jetzt so müde, dass ich es gar nicht recht geniessen konnte. Überhaupt redeten alle viel zu viel. Mir war einfach nur schlecht und ich hätte mich am liebsten einfach wieder in die Federn gehauen und geschlafen. Ich habs auch kurz versucht aber Valentin war irgendwie anderer Meinung. Also hab ich mich hochgerappelt und bin ihm hinterhergetrottet (einen ganzen Tag lang). Rennen wollte er aber auch selbst nicht, weil das Knie wieder schmerzte. Wir marschierten erst zurück nach Entlebuch und setzen dort unsere Suche nach den Caches des Emmenuferweg-Powertrails fort. 8 Funde später hatten wir was zu Feiern: Valentin fand seinen 2000. Cache!

Wir waren bis zum Abend unglaublich fleissig und fanden insgesamt 62 Geocaches. Das war damit für uns beide der cachereichste Tag ever. Einen einzigen konnten wir nicht finden, aber nur, weil ein pfeiferauchender Muggel gleich daneben auf der Bank sass und jede unauffällige Suche unmöglich machte.

Verpflegen konnten wir uns in Schüpfheim und nach 15 km in Flühli. Die restliches 12.5km bis Sörenberg gabs aber kein Trinkwasser mehr. Aus Verzweiflung und weil die Waldemme so sauber aussah, füllten wir dann irgendwann im Fluss unsere Trinkwasservorräte auf. Ein fataler Fehler! Nur 2 Tage später hatten wir beide wieder zu Hause zeitgleich schlimmen Brechdurchfall und der Novovirus tobte sich aus. Wir waren zwar schon ganz in der Nähe der Quelle gewesen aber es gab stromaufwärts trotzdem noch einen Klärwerkablauf (Finsterwald). Das wurde uns zum Verhängnis.

Davon wussten wir an diesem sonnigen Donnerstagnachmittag aber noch nichts. Ich hing immernoch ziemlich durch (die Mücke…) und merkte irgendwann, dass Rennen gegen müde hilft. Ab da bin ich Valentin immermal davongerannt. Mit meiner Ferse hatte ich ja sowieso keine Probleme mehr. Am 2. Tag hatte sie noch ziemlich unangenehm gebrannt aber seit Luzern war alles gut und ich konnte wieder unbeschwert und schmerzfrei rennen. Durch den Fluss bin ich auch mit gewatet (mit Schuhen), um einen Cache auf der anderen Seite zu finden. Es ging schon noch was!

Am späten Nachmittag passierte dann etwas völlig Unwahrscheinliches. Wir blieben stehen, um einen Cache zu suchen und erklärten einer an einem Tisch sitzenden Familie, was Geocachen ist. Und plötzlich erkannte der Vater Valentin am Dialekt und sie stellten fest, dass sie mal zusammen irgendwo in der Ostschweiz zur Schule gegangen sind. Sachen gibts, die gibts gar nicht… Valentin hat ein gewisses Talent, irgendwo in der Schweiz Landsleute zu treffen. Ich kann mich da z.B. an den Ultrabielersee erinnern- aber das ist eine andere Geschichte 😁

So eine Stunde nach diesem spektakulären Wiedersehen kamen wir nach 10.5h Fussmarsch (27.5 km), während dem wir 62 Caches fanden, in Sörenberg an. Es war schon fast 19 Uhr und wir beschlossen, hier abzubrechen. Die Zeit reichte nicht für mehr, aber wir waren nicht enttäuscht. Wir hatten unser Ziel Sörenberg erreicht und traten zufrieden und glücklich die Heimreise an.

Rückblick Runching 2018: Tag 3 (25.07.2018)

Gut ausgeruht gingen wir in Luzern zum Frühstücken zum Denner und checkten dann im Hostel aus. Es sollte wieder ein heisser Tag ohne Wolken werden. Die Tags zuvor gekauften Chriesi trug ich in einem Beutel bei mir und so joggten wir los. Es gab in Luzern selbst noch ein paar Caches zu holen und dann gings wieder mal eine zeitlang nach oben und wir marschierten bis hinauf auf den Sonnenberg. Dabei verdrückten wir nach jedem Cache Kirschen und Chriesikern-Zielspucken war angesagt. Der Sieger war der Allergrösste (ich hab zweimal gewonnen, Valentin einmal).

Vom Sonnenberg hinunter sind wir dann gejoggt und kamen an recht sportlichen Caches vorbei (Geländewertung 4 von 5). ich bin 2mal geklettert (mit Trittkerben präparierte Baumstämme)- hat Spass gemacht!

Unten an der kleinen Emme angekommen nahmen wir noch die Caches vom Blattner Liebesweg mit. Die Schautafeln, bei denen wir die Caches suchen mussten, standen meist im Schatten und wir machten an jeder eine kleine Pause- sehr zur Freude der vielen Bremsen. Nach 17 km (es war Mittag und sengende Hitze) erreichten wir Malters. Nach einem kurzen Abstecher zur HUG-Keksfabrik (dort gabs noch einen Cache, den Valentin aber schon gefunden hatte) stürmten wir das Migros-Essen-Wunderland und chillten mit Melone und Energy-Milch. Ich hatte mir auch noch eine Banane gekauft, aber das war dann irgendwie zu viel. Ich versuchte was Neues und klemmte die gekaufte Rivella in den Plastiklaschen meines Hüftgurts ein. Ging kurz gut. Die Rivella war dann irgendwann halt einfach weg…

Obwohl wir in Malters so viel getrunken hatten- 7 km weiter, in Werthenstein (bei km 25 der Tour), waren wir wieder recht dehydriert. Zum Glück fanden wir dort nicht nur ein schönes Kloster (ich hielt es erst für ein Schloss) sondern auch die Quelle der Frau von Werthenstein, die sogar heilende Kräfte haben soll. Dort haben wir uns anständig erfrischt und die Wasservorräte aufgefüllt.

Mit dem Wasser reichten wir bis Wollhusen (km 27) dort gabs einen Bahnhof, Valentin verschwand im Aperto, ich im WC und als wir uns wiedertrafen, gabs noch eine nette Pause mit Energy-Riegel und einem gaaanz tollen voll gesunden Getränk dessen Name mir entfallen ist. Alles spendiert von Valentin und voll lecker.

So gestärkt schafften wir dann die nächsten ca. 7 km und erreichten am späten Nachmittag den Powertrail am Emmenuferweg.

Ab jetzt hiess es immer 300 bis 600m joggen und dann nach dem nächsten Cache Ausschau halten.

So kamen wir schliesslich in Entlebuch an, es war genau 18:30 Uhr und der Denner hatte gerade zugemacht. So eine Pleite. Zum Glück gabs am Bahnhof aber einen Selecta-Automaten und der beglückte uns dann mit 2 wohlverdienten Redbull-Dosen. Wir beschlossen, die geplante Tour etwas abzukürzen und direkt nach Hasle zu unserer Unterkunft zu laufen. Am Tag 4 wollten wir dann in Entlebuch starten.

Kurz nach 19 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft in Hasle an und wurden von der sehr freundlichen Gastgeberin Marie-Luise begrüsst. Sie zeigte uns unser Zimmer (das war sehr gross und komfortabel) und alle Räumlichkeiten und empfahl uns das Restaurant „Bahnhöfli“ in Entlebuch und… brachte uns 1h später (wir hatten in der Zwischenzeit  geduscht) sogar persönlich mit dem Auto dorthin. Über den Taxiservice waren wir nach dem heissen Tag mit 39 gelaufenen Kilometern sehr froh. Das Essen im Bahnhöfli (wir hatten jeder das Hausmenü) war dann ein kulinarisches Ereignis. Wir habens genossen. Lecker lecker lecker und perfekt mit viel Liebe fürs Detail angerichtet.

Der Mond schien über Entlebuch, als wir später die 2 km zur Unterkunft zurückliefen und dort angekommen, fielen wir gleich ins Bett und Valentin pennte sofort los. Ich hab mich die folgenden 5 Stunden mit einer Mücke rungeärgert, 4:30 Uhr hatte ich sie endlich totgeschlagen, fand aber trotzdem keinen Schlaf mehr bis der Wecker 6:30 Uhr losging, aber das ist ja dann schon der nächste Tag…

Rückblick Runching 2018: Tag 2 (24.07.2018)

Irgendwie hatte ich in Oberwil nicht viel schlafen können, vor allem wegen der ungewohnt dicken Kissen und Valentins Einschlaf-Yogamusik, die statt nach 1h auszugehen gegen halb 3 immer rockiger wurde, war auch beteiligt. 6:30 Uhr gingen jedenfalls gnadenlos unsere Wecker los und wir packten etwas zerschlagen unsere Sachen zusammen und machten uns startklar für einen harten Tag: 51km mit 1730 Hm standen auf dem Programm. Als wir kurz nach 7 Uhr aufbrachen, war mein Stoffwechsel immernoch am pennen. Beim Gedanken an Geschäfte hinter Büschen griff aber sofort sowas wie ein Notmechanismus. Bis zum Abend und dem Klo in der Jugendherberge hatte ich eine perfekte Verstopfung.

So marschierten wir also los. Von Oberwil führte unser Weg in den Wald hinein, es war schön schattig aber nichts desto weniger anstrengend und an Joggen war nicht zu denken. Ca. 100 Hm Steigung pro km und das mit nur einer kleinen Unterbrechung (Hochmoor beim Hintergeissboden, dort sind wir dann auch mal gejoggt) auf insgesamt 11km. Wir brauchten für diesen ca. 1200m Anstieg zum Gnipen insgesamt 4.5h. Zwischendurch füllten wir unsere Wasservorräte einmal an einem (sehr langsam fliessenden) Brunnen auf. Eine andere Wasserstelle entpuppte sich vor Ort als mitten im Wald stehendes Wasserklo.

Nach einem extra steilen letzten Stück oben angekommen (es war 12 Uhr mittags und sehr heiss), war jedenfalls wieder fast alles alle und ich zumindest war total dehydriert. Die überwältigende Aussicht hat mich das aber erstmal vergessen lassen. Einfach der Wahnsinn. Wir lagen auf der Wiese rum und hatten es geschafft.

Der Abstieg sollte dann leichter gehen, sollte. War dann nicht ganz so leicht. Wir tasteten uns Schritt für Schritt nach unten und suchten dabei die Caches vom Goldauer Bergsturz-Powertrail.

Zum Glück fanden wir zwischendurch an einem sehr langsam laufenden Brunnen Wasser und kamen auch an einer Albhütte mit gut gefülltem Kühlschrank und Kasse des Vertrauens vorbei, das war wie das Paradies. So ging es uns eigentlich ganz gut und dank Valentins Spürsinn konnten wir die Caches auch alle schnell finden. Aber steil war es… Ja der Abstieg dauerte letztendlich dann auch viel länger als erwartet. Als wir fast unten in Goldau angekomnen waren und die Hälfte des Trails absolviert hatten, realisierten wir, dass die andere Hälfte nicht zu schaffen war. Genau wie die Laufstrecke Goldau-Luzern. Es war ja schon fast 15 Uhr und das einzig Realistische, um bis 17 Uhr in Luzern zu sein (wir hatten ja noch ein GC-Event) war eine Abkürzung mit einer Bahnfahrt ab Goldau. Also joggten wir noch die Asphaltstrasse nach Goldau hinunter (das war zwar ein Umweg aber wir hatten genug von steilen Wegen), gönnten uns in Goldau noch eine Erfrischung (Glacé!) und ab gings mit dem 16-Uhr Zug nach Luzern.

Ja, dieser Tag war wirklich anders verlaufen als geplant, letztendlich waren wir mit den 20 Laufkilometern, 1200 Hm und 16 gefundenen Geocaches aber sehr zufrieden.

In der Jugendherberge bezogen wir dann ein Zimmer mit bequemen Betten und lustigem Schrank (Metallspind wie bei der Armee), konnten unsere Sachen zum Waschen abgeben und machten vorm GC-Event noch einen Abstecher zum Denner. Energy-Milch!! Die gabs übrigens häufiger die 4 Tage, wir zwei sind bekennende Erdbeer- und Vanillemilchfreaks. Geduscht und gestärkt gings dann bewaffnet mit unseren beiden Logbüchern (Valentin hatte extra für mich auch eines mitgebracht) zum zweiten GC-Event und wir verbrachten wieder plaudernd eine interessante Stunde mit Gleichgesinnten. Diesmal am Vierwaldstätter See. Und in den bin ich dann natürlich auch noch hineingesprungen, das musste einfach sein. Es war ja immernoch geniales Sommerwetter, 32 Grad, kein Wölkchen am Himmel. Später als wir in Luzern an der Uferpromenade Pizza assen, schien der Fast-Vollmond und Valentin erklärte mir (mit Kostehäppchen), warum Caprese so teuer ist. In Lugano war gerade das Blue-Ball-Festivall. Hunderte Menschen verbrachten den Abend im Freien am See und auf dem Weg zum Hostel kamen wir noch an einem mit Feuerkeulen jonglierenden Einradfahrer vorbei. Ein schönes Ende von einem wundervollen Tag.

Rückblick Runching 2018: Tag 1 (23.07.2018)

Eigentlich sollte es am ersten Tag erst mit der Bahn nach Lenzburg und dann zu Fuss joggend bis nach Zug gehen. Aufgrund meiner Fersenprobleme (Plantarsehnenfaszilitis) wollte ich es aber langsam angehen lassen und sparte ca. 15 km ein, indem ich die Strecke von Wohlen nach Obfelden mit dem Zug zurücklegte. So machte ich nach den ersten 16 km am Bahnhof Wohlen erstmal Mittagspause und kam dann 12:15 Uhr in Obfelden an, bereit für die restlichen knapp 24 km bis zu unserer Unterkunft Oberwil. Bisher war sowohl das Laufen als auch das Cachen ganz gut gegangen. Es ging einfach nur langsam vorwärts, einerseits wegen der Hitze und ausserdem empfand ich den Laufrucksack (2.5kg) am ersten Tag noch als Belastung. Es war so ungewohnt. Auch beim Suchen der Geocaches verstrich viel Zeit. Trotzdem brauchte ich von Lenzburg bis Wohlen (14 km, 9 gefundene Geocaches, nach 2 Caches hab ich etwas länger umsonst gesucht) nur 3h15min, das lag eigentlich perfekt im Plan (ich hatte vorsichtig geplant). Was mich sehr freute war auch: meine Ferse machte sich zwar etwas bemerkbar, es war aber ok und erträglich.

Von Obfelden aus joggte ich also fröhlich weiter Richtung Zug. Es war so heiss! Im Hüftgurt hatte ich ca. 600 ml Wasser dabei, die reichten aber nicht länger als eine Stunde und weit und breit war kein Brunnen zu sehen. Gegen 15 Uhr war ich ziemlich ausgetrocknet und irgendwo auf Feldern im Knonaueramt unterwegs. Meine Rettung war dann ein öffentliches Gebäude (die Pestalozzi-Stiftung), in dem ich meine Wasservorräte auffüllen durfte.

Damit reichte ich fast bis Zug. Wieder kein Brunnen in Sicht. Die Sonne und der Durst machten mich echt fertig. Leider bot mein Laufrucksack keinerlei Platz für Proviant und die 600ml in Gurt waren echt zu wenig bei der Hitze. In Zug bin ich fast verdurstet dann nurnoch marschiert. Valentin war mir etwas voraus und im Live-Standort konnte ich sehen, dass er auf mich wartete. Aber ick konnt doch net mehr… Duuurst!!!! Dann endlich sah ich einen Denner, da gabs Wasser. Wundervoll. Valentin war dann doch weitergelaufen Richtung Oberwil und jetzt endlich war auch ich wieder in der Lage zu joggen. Es war 16:30 Uhr und ich erreichte den Zugersee. Von dort ab ging es nurnoch am Ufer entlang und 17 Uhr kam auch ich in Oberwil an. Valentin hatte uns schon eingecheckt und wartete am Strassenrand auf mich. Die Freude war gross!! Und war das schön, endlich zu duschen.  Wir hatten ein wunderbares und zudem noch günstiges Zimmer, das Valentin im Vorfeld gebucht hatte und auch die Vermieterin war sehr nett und kümmerte sich gleich nach unserer Ankunft um das Waschen unserer durchgeschwitzen Laufklamotten. Da noch ein von Valentin organisiertes Geocache-Event anstand, gings noch schnell in den Volg und dann an die Badestelle. Dort sassen wir etwas auf verlorenem Posten rum, es war leider die Falsche aber shit happens und Cacher sind scheints selbstständige Menschen- keiner nahm uns unsere leichte Verspätung übel und es gab dann viel zu erzählen. Das GC-Event war eine tolle Idee. Ja und dann bin ich auch gleich noch für ein paar Dutzend Schwimmstösse in den Zugersee gesprungen. Herrlich! Es war auch so friedlich dort in Oberwil, einfach schön. Als nächstes gabs Hammihammi wir hatten nämlich Hunger. Abendessen am See draussen auf der Terrasse während die Sonne rot unterging. Ich war 40km bei unbarmherziger Sonne und öfters völlig ausgetrocknet hierher gelaufen. Aber jetzt war alles gut. Wir waren voller Vorfreude auf die nächsten 3 Tage!

Verletzungspause

Ich bin gerade ziemlich niedergeschlagen. Die Fersenschmerzen wurden nach dem 100km-Lauf immer schlimmer, so schlimm, dass ich seit einer Woche keinen Laufschuh mehr angezogen habe. Nachdem die Physiotherapeutin heute eine akute Entzündung festgestellt hat, hab ich nun ersteinmal noch 3 weitere Wochen Laufverbot und hoffe einfach, dass ich pünktlich zur Runching-Tour wieder fit bin.
Das alles habe ich ganz alleine mir selbst zuzuschreiben. Ich hab nur selten nach Läufen die Blackroll benutzt und noch seltener vorm Laufen gedehnt, ja und jetzt kam die Abrechnung. Ich hab wohl schlimme Verspannungen in der Wade und im Fuss und beides in Kombination hat zu den Schmerzen geführt, die ich jetzt in der linken Ferse habe. Jetzt würd ich am liebsten die Zeit zurückdrehen und alles besser machen, geht nur leider nicht. Aber ich kann mir ganz fest vornehmen, mich zu bessern. Und auch wenns sehr schwer fällt, werde ich jetzt wohl einfach Geduld haben müssen. Zum Glück ist es nicht so, dass ich gar keinen Sport machen darf und so werd ich auf den Crosstrainer (die Füsse liegen fest auf und die Ferse wird nicht bewegt oder belastet) ausweichen und mich so fit halten.

Erste Vorbereitungen Runching 2018

Jetzt sind es ja nur noch 5 Wochen bis zum Start der Runching-Tour 2018 und die letzten Tage hab ich mir dann auch ein paar Gedanken zur Planung machen können.

Zuersteinmal über die Route, die ich am 23.07., also am ersten Runching-Tag, laufen werde. Abweichend von der ursprünglichen Idee (bei der wir beide vom Wohnort aus loslaufen wollten) werde ich früh erst mit dem Zug nach Lenzburg fahren. Dadurch entspricht mein Laufpensum in etwa dem von Valentin (ausser dass er mit 1180 Hm den bei Weitem anstrengenderen Weg hat).

 

Route 3.565.131 – powered by www.runmap.net

 

Ein weiterer Punkt, über den ich mir Gedanken gemacht habe, ist das mitzunehmende Gepäck. Da wir vorhaben, an jedem Tag weite Strecken mit vielen Hm zurückzulegen, werden wir beide nur unseren Laufrucksack dabeihaben. Ich besitze einen Laufrucksack von ATACAMA mit nur 2l-Fassungsvermögen und muss mir deshalb sehr genau überlegen, was ich wie einpacke.

Meine Packliste:

  • Zahnbürste, Zahnpasta, Duschbad, Kamm
  • Bikkini
  • 2 Unterhosen, 1 BH
  • 1 Baumwoll-T-Shirt, 1 Jeans-Shorts, 1 Paar Socken
  • 2 Laufshirts, 1 Paar Laufsocken, Schlauchband (Sonnenschutz), Thermo-Laufunterwäsche
  • Stirnlampe
  • Verbandszeug (Pflaster, Jod, Verband, Schere), Alu-Rettungsdecke
  • 2x kleine Powerbank plus Ladekabel und 2fach Netzteil
  • Spielkarten

Die Wechselsachen verstaue ich maximal zusammengepresst wasserfest in mit Gefriertütenklipsern verschlossenen Mülltüten (wichtig: Ersatzmülltüten mitnehmen, da sie beim Auspacken zerreissen).

Ergänzungsliste

(muss ich auch mitnehmen und verstaue ich in den Reissverschluss-Seitentaschen bzw. in der Bauchtasche):
  • 6 AAA Ersatzbatterien für die Stirnlampe
  • Postcard/ Halbtax
  • Handy
  • Kugelschreiber
  • Trinkflaschen (2x330ml)
  • Datteln
  • kleine Tüte mit Waschpulver ( für 3 Waschgänge)
  • Toilettenpapier (ca. 1m zusammengerollt)